5 Tipps zum PKW-Verkauf als Privatperson

Mit diesen Tipps können Sie Ihr gebrauchtes Fahrzeug erfolgreich privat verkaufen und geben Betrügern keine Chance.

Graue Tastatur mit drei blauen Tasten. Links ist eine Lupe, in der Mitte ein PKW, rechts ein Haken abgebildet.

1. Lohnt sich der Verkauf mehr als die Reparatur?

Grundsätzlich gilt natürlich: je älter das Fahrzeug, desto anfälliger ist es für größere Reparaturen. Die damit verbundenen Kosten sind für viele Autofahrer Anlass, über einen Verkauf nachzudenken. Allerdings ist selbst bei alten Fahrzeugen die Reparatur häufig sinnvoll, um sie noch eine Zeit lang weiter fahren zu können, solange es nicht zu teuer wird. Die Reparatur selbst steigert den Verkaufswert des Wagens nämlich nicht. Bringt man ihn aber vor dem Verkauf noch durch den TÜV, so kann der Wert dadurch enorm steigen. 

2. Wie ermittle ich den richtigen Preis?

Um einen realistischen Preis für den Verkauf eines PKWs zu ermitteln, können bestehende Inserate vergleichbarer Fahrzeuge helfen. Im Internet stehen zudem verschiedene Kalkulatoren zu Verfügung, die den Wert des Gebrauchtwagens ermitteln. Wer auf Nummer sicher gehen will, der lässt sich vom Fachmann ein Wertgutachten erstellen. Grundsätzlich sind die meisten Käufer darauf aus zu handeln und werden versuchen den Preis zu senken. Das sollte der Verkäufer beim Festlegen des Verkaufspreises im Hinterkopf behalten.

3. Online verkaufen: die richtige Anzeige

Wer sein Fahrzeug über das Internet verkaufen möchte, sollte möglichst transparent handeln und ehrlich kommunizieren. Wichtig: der erste Eindruck zählt! Da der potenzielle Käufer den PKW erstmal nur auf Bildern sehen kann, sollten diese so ansprechend wie möglich sein. Gut belichtet, nicht verschwommen und verschiedene Aufnahmen vom Innenraum und von außen. Besondere Features sollten ebenfalls abgebildet werden. Im Anzeigetext ist das Fahrzeug dann so genau wie möglich zu beschreiben. Bekannte Mängel bzw. Schäden sollten dokumentiert werden, die technischen Daten aufgelistet sein und alle wichtigen Ausstattungsmerkmale erwähnt werden.

4. Aufbereitung für Besichtigung

Wenn sich nun ein potenzieller Käufer zur Besichtigung angekündigt hat, gilt es das Fahrzeug auf Vordermann zu bringen. Da auch die Fotos ansprechender wirken, wenn der PKW sauber ist, empfiehlt es sich, das Fahrzeug bereits vor dem Einstellen der Anzeige zu reinigen. Allerdings kann es nie schaden, vor der Besichtigung nochmals durch die Waschstraße zu fahren und das Fahrzeug von innen etwas zu reinigen. Auch Ölstand, Kühlwasser und Bremsflüssigkeit sollten vorab kontrolliert werden. Bei allen Reinigungsmaßnahmen darf aber nicht übertrieben werden, sonst könnte der Interessent den Eindruck bekommen, dass es etwas zu verbergen gibt.

Der potenzielle Käufer wird das Fahrzeug vermutlich Probe fahren wollen, um sich seiner Entscheidung sicher zu sein. Hier empfiehlt es sich, vorab einen kurzen Vertrag aufzusetzen, damit die Haftung im Falle eines Unfalls geklärt ist. Außerdem sollte man sich in jedem Fall die gültige Fahrerlaubnis zeigen lassen und bestenfalls mitfahren.

5. Dokumente und Übergabe

Ist der Interessent überzeugt und möchte das Fahrzeug kaufen, gilt es die Dokumente entsprechend vorzubereiten. Wer bereits im Vorfeld alle relevanten Unterlagen zusammensucht, erspart dem Käufer lange Wartezeiten. Dazu zählen TÜV-Bescheinigung, das Serviceheft des Fahrzeugs und die Garantiebescheinigung. Auch Rechnungen eventueller Reparaturen sollten beigelegt werden und natürlich die Zulassungsbescheinigungen.
Im Internet können Vorlagen für Kaufverträge heruntergeladen werden. Damit kann der Verkäufer die Gewährleistung ausschließen, um nicht wie kommerzielle Händler für Mängel haften zu müssen.  In diesem Vertrag sollte der Käufer sich auch verpflichten, das Fahrzeug schnellstmöglich umzumelden. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man die Versicherung und die Zulassungsstelle vorab informiert.

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