Datenschutz in sozialen Netzwerken

Warum Datenschutz in den sozialen Netzwerken so wichtig ist, welche Risiken es gibt und was Sie beachten müssen, erklären wir Ihnen.

Asiatische Frau sieht auf ihr Smartphone. Davor schweben digitale Symbole.

Mittlerweile verwenden rund zwei Drittel der Deutschen die sozialen Netzwerke, ob Facebook, Instagram oder andere Medien. Ein Thema ist dabei nicht auszulassen, der Datenschutz. Warum er in den sozialen Netzwerken so wichtig ist, welche Risiken es gibt und was Sie beachten müssen, erklären wir Ihnen.

Warum ist Datenschutz in sozialen Netzwerken wichtig?

Der Datenschutz, insbesondere in sozialen Netzwerken, soll dafür sorgen, dass persönliche Daten geschützt werden.
Nicht nur die persönlichen Daten sind im eigenen Interesse zu schützen, sondern auch Angaben zu anderen Personen sind laut Grundgesetz sensibel zu handhaben. Dieses Gesetz schützt die Persönlichkeit eines Menschen vor Eingriffen in dessen Leben und Freiheit.  Außerdem stellt es sicher, dass jeder seine Persönlichkeit frei entfalten kann und seine Menschenwürde gesichert ist.
Personenbezogene Daten dürfen ohne die Zustimmung der Betroffenen nicht herausgegeben werden. Sind einmal Informationen im Internet veröffentlicht, ist es kaum möglich sie dauerhaft und vollumfänglich wieder zu löschen. Daher sollte man sich vorher genau überlegen, was und wie viel man von sich selbst preisgeben möchte.

Welche Risiken gibt es, worauf muss man achten?

Wenn Sie in den sozialen Netzwerken unterwegs sind, gibt es im Bereich des Datenschutzes auch verschiedene Risiken, denen Sie sich bewusst sein sollten.
Unter anderem sollten Sie sich genau überlegen, für wen Sie ihre Social Media Beiträge sichtbar machen. Neben Freunden und Familien, gibt es auch oft unerwünschte Mitleser. Hierbei auch immer genau schauen, ob das angegeben Profil auch wirklich die Person ist, für die sie sich ausgibt und es sich nicht um ein Fake Profil handelt. Die Warnung gilt hierbei vor allem vor Cyberstalking.

Für größere Unternehmen, die nicht aus Deutschland bzw. der EU kommen, gelten andere Regeln, wenn es ums Verarbeiten von personenbezogenen Daten geht. Beispiele hierfür sind Facebook oder Twitter, die die Informationen der Nutzer und Nutzerinnen außerhalb der EU verarbeiten und somit auch nicht der Datenschutzgrundverordnung unterliegen. Daher ist bei solchen Plattformen genau hinzuschauen, denn die Regeln, die hier gelten, sind viel zu gering, als dass Ihre Daten ausreichen geschützt sind.
Ein großes Risiko stellen außerdem immer wieder Hacker-Angriffe und Datenlecks dar. Daher ist die Sicherheit Ihrer Daten nicht immer hundertprozentig gewährleistet. Um diesem Problem entgegenzuwirken, vergeben Sie sichere und immer verschiedene Passwörter.

Wie werden Ihre Daten geschützt?

Um personenbezogene Daten zu schützen, gibt es EU-weit die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Diese gibt Regeln zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten vor.
Um schon im Voraus zu Wissen, auf was Sie sich bei einem Netzwerk einlassen, sollten Sie die Datenschutzerklärung immer aufmerksam lesen. Daraus können Sie entnehmen, wie ihre persönlichen Daten verwendet werden.
Außerdem können Sie in den Datenschutzeinstellungen des jeweiligen Netzwerks Angaben darüber machen, wie viel Sie von sich preisgeben wollen. Um Ihre Daten bestmöglich zu schützen, sollten Sie daher im eigenen Nutzerkonto die Einstellungen individuell verändern.

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