Kfz-Steuer Reform 2021 – steigende Kosten oder Steuerentlastung?

Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen verringert werden: Steigende Kosten für Spritschlucker, Steuerbefreiung für E-Autos.

Taschenrechner mit den Worten CO2 Steuer vor dem Armaturenbrett eines Pkws

Laut dem Klimaschutzprogramm der Bundesregierung Deutschland sollen die Kohlendioxidemissionen im Verkehr bis zum Jahr 2030 um mindestens 40% verringert werden. Deshalb hat der Bundestag am 17. September 2020 die angekündigte neue Steuer Reform ab 2021 für Kraftfahrzeuge verabschiedet.
Elektrofahrzeuge sollen weiterhin in den ersten 10 Jahren von der Kfz-Steuer befreit bleiben. Dies gilt mindestens bis 2030. Autos mit Verbrennungsmotor sollen dagegen noch höher besteuert werden. Je höher der CO2-Ausstoß, desto höher die Steuer. Bei einer sehr hohen Ausstoßmenge (ab ab 195 g CO2 pro km) steigt die Steuer ab 2021 überproportional stärker an.

Die Reform soll ein Anreiz für den Verbraucher sein, klimaschonende Fahrzeuge zu kaufen. Allerdings entscheidet natürlich nicht nur der Besitz, sondern die Nutzung des Fahrzeugs, wie viel Kohlendioxid es ausstößt.

Halter von Autos mit hohem CO2-Ausstoß müssen sich also künftig auf steigende Kosten bei der Kraftfahrzeugsteuer einstellen. Besonders klimaschonende Modelle werden dagegen durch die vom Bundestag beschlossene Steuerreform entlastet. Diese sind zwar nicht wie Elektroautos von der Steuer befreit, aber für Pkw mit weniger als 95 g CO2 Emissionen soll es einen jährlichen Steuerbonus von 30 Euro für die ersten fünf Jahre geben.

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