Kanzleisoftware – als Anwalt mit der Digitalisierung Schritt halten

Die Digitalisierung macht vor keiner Branche halt – spätestens seit der Corona Pandemie. Immer mehr Anwälte nutzen eine Kanzleisoftware, um sich besser zu vernetzen und Arbeitsprozesse zu automatisieren.

Kanzleisoftware

Der Rechtsverkehr wird zunehmend digital

Seit dem 1. Januar 2022 müssen Anwälte alle wichtigen Dokumente immer über das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) an Gerichte und Behörden übermitteln. Dies spielt eine wichtige Rolle im weiteren Ausbau des digitalen Rechtsverkehrs. Kanzleien, die trotzdem weiterhin analoge Akten führen und digitale Vorgänge ausdrucken, müssen hier mit zusätzlicher Arbeit rechnen. Auch das Legal-Tech-Gesetz verändert die Zukunft der juristischen Arbeit. Um Ihre Arbeitsabläufe bestmöglich zu digitalisieren und an die neuen Gegebenheiten anzupassen, sollten Sie auf eine gute Kanzleisoftware setzen.

Die Cloud Lösung der Kanzleisoftware

Mittlerweile gibt es eine ganze Palette von Softwares, die speziell für Kanzleien entwickelt wurden (z.B. ra micro, datev, advolux, advoware und viele mehr).
Für kleinere Kanzleien oder solche, die sich gerade in der Gründung befinden, können Cloud Dienste interessant sein (z.B. actaport, legalvisio, kleos). Wenn Sie Ihre Daten in der Cloud speichern, müssen Sie kein zusätzliches Kapital in EDV Hardware investieren. Allerdings sind nicht alle Cloud Lösungen optimal.
Kanzleisoftware bietet oft ein kostengünstiges Startprogramm für Neueinsteiger an. Wir empfehlen Ihnen daher, dieses zunächst zu testen und sich davon zu überzeugen, wie ausgereift der angebotene Cloud Dienst tatsächlich ist.
Von manchen Softwares existieren auch Demo-Versionen, wo Sie kostenfrei alle Features testen können, ehe Sie sich für ein Programm entscheiden.

Ihre Mandanten schätzen Flexibilität

In der aktuellen Zeit verändern sich auch die Ansprüche Ihrer Mandanten. Die Menschheit wird immer technik-affiner. Es ist inzwischen selbstverständlich, Dokumente per E-Mail und nicht per Brief zu versenden oder sich zu Videokonferenzen mit dem Anwalt zu verabreden. Das spart Zeit und Geld. Viele setzen sowohl beruflich als auch privat auf die Flexibilität, die Technologie bietet. Mit einer guten Kanzleisoftware spielt es auch für Ihre Mitarbeiter keine Rolle mehr, von wo aus sie arbeiten. Sie haben jederzeit Zugriff auf alle benötigten Dokumente.

Mehr Zeit für persönliche Beratung

Eine gut ausgereifte Kanzleisoftware hilft Ihnen dabei, effizienter und ressourcenschonender zu arbeiten. Mit ihr können Sie Termine, Akten und Mahnverfahren managen oder Ihre FiBu vereinfachen. Sämtliche Daten Ihrer Mandanten und alle dazugehörigen Korrespondenzen, die Sie sonst in haptischen Akten ablegen, können auch digital abgebildet werden.
Die Automatisierung sonst manueller Prozesse entlastet Sie als Anwalt und ermöglicht Ihnen mehr Zeit und Energie für die individuelle Beratung Ihrer Mandanten. Denn diese persönliche Betreuung lässt sich nicht durch künstliche Intelligenzen ersetzen.

Lohnt sich eine Kanzleisoftware?

Die Einführung eines neuen Systems ist selbstverständlich mit Kosten verbunden. Nicht nur für das Programm selbst, sondern auch für die Schulung Ihrer Mitarbeiter und gegebenenfalls neue Hardware. Ob der Aufwand der Umstellung auf eine Kanzleisoftware sich letztlich lohnt, hängt von Ihrer Kanzlei ab. Fakt ist jedoch, dass Sie als moderne Anwälte mit dem Fortschritt gehen müssen, um den Fortbestand Ihrer Kanzlei in einer digitalisierten Welt zu sichern.

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